→ 1,9 km | ↑ 81 m | ↓ 1 m | ↕ 80 m | ●●○○○ | 00:30

Der schnellste Weg zum Gipfel des höchsten Berges des Burgenlandes beginnt auf 802 m Seehöhe bei der Passhöhe direkt an der B56 Geschriebensteinstraße. Neben dem leider geschlossenen Restaurant gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz.

Für die Wanderung auf den Geschriebenstein musst Du erst einmal die B56 überqueren.

Wenn Du vor der Kreuzung nach links blickst, siehst Du zwei Kreuze. Zumindest eines davon erinnert an einen hier verunglückten Motorradfahrer.

Der Weg zum Gipfel war bei meiner Begehung im Juni 2025 sehr gut ausgeschildert.

Auf der anderen Straßenseite erblickst Du rechterhand das von Feri Zotter gestaltete Landesehrenmal des Burgenlandes, das 1961 zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege errichtet wurde.

Du gehst nun eigentlich immer mehr oder weniger geradeaus weiter. Der Weg verläuft übrigens fast genau an der Grenze zwischen den Gemeinden Lockenhaus (Bezirk Oberpullendorf, theoretisch Weinbaugebiet Mittelburgenland) und Rechnitz (Bezirk Oberwart, Weinbaugebiet Eisenberg). Da in Lockenhaus kein Weinbau betrieben wird und sich die Passhöhe auf Rechnitzer Gemeindegebiet befindet, habe ich die Wanderung der Gemeinde Rechnitz zugeordnet.

Der Weg führt übrigens durch den Naturpark Geschriebenstein-Írottkő und entlang des Weges befindet sich auch ein Lehrpfad, der über die geologischen Besonderheiten der Gegend informiert. Immer wieder zweigen links und rechts auch Mountainbike-Trails ab. Bitte diese aus Sicherheitsgründen nicht zum Wandern benutzen!

Auch einige Forststraßen zweigen links und rechts ab. Du gehst nach wie vor geradeaus weiter.

Bei der Weggabelung nimmst Du den linken Weg.

Kurz danach erreichst Du das 2012 errichtete Gipfelkreuz, das sich allerdings nicht direkt auf dem Gipfel befindet.

Auf dem Gipfel befindet sich nämlich der 1913 von der Gemeinde Rechnitz errichtete Aussichtsturm. Die Gemeinde- und Bezirksgrenze verläuft hier übrigens hinter dem Turm. Quer durch den Turm verläuft allerdings die Grenze zwischen Österreich und Ungarn.

Im Turm befindet sich ein kleines Museum über die Geschichte des Burgenlandes. Im untersten Stockwerk des Turmes befindet sich ein Grenzstein. Der Eingang befindet sich auf österreichischer Seite. Während des Kalten Krieges konnte man entsprechend nur von Österreich aus zum Gipfel gelangen, inmitten der Warte jedoch innerhalb des Turmes ohne Grenzkontrolle ungarisches Staatsgebiet betreten.

Der Aussichtsturm hat mehrere Balkone. Vom höchsten aus hast Du eine grandiose Aussicht in alle Himmelsrichtungen und in beide Länder.

Für den Weg zurück nimmst Du den gleichen Weg. Zuvor kannst Du aber noch – Gott sei Dank mittlerweile legal und ohne Kontrollen – in Richtung Osten nach Ungarn gehen.

Dort befindet sich nämlich noch eine kleine Rasthütte.
Quick Facts:
Weglänge: ca. 1,9 km
Dauer: ca. 00:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 80 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 81 m / ca. 1 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Geschriebenstein Passhöhe; Fahrplanauskunft auf SCOTTY














