↔ 4,6 km | ↑ 201 m | ↓ 201 m | ↕ 195 m | ●●●○○ | 01:30

Der etwas mehr als viereinhalb Kilometer lange Rundwanderweg “VIA.MONTE” ist eine von derzeit (Stand Mai 2025) 8 ausgeschilderten Rundwanderwegen im Römerland Carnuntum. Zu diesen Wanderungen gibt es auch eine App (App Store / Google Play) bzw. mobile Website, über die man bei den einzelnen Stationen nähere Informationen lesen und anhören kann.
Der mit gelben Tafeln beschilderte Rundwanderweg Braunsberg ist bitte nicht mit dem mit blauen Tafeln beschilderten Wanderweg “Rund um den Braunsberg” zu verwechseln!

Die VIA.MONTE beginnt beim Donau Café an der Donaulände. Hier befindet sich auch der große Donauparkplatz.

Beim letzten Parkplatz befinden sich diverse Informationstafeln.

Du gehst jetzt erst einmal auf der Donaupromenade der Donau entlang.

Bei den beiden Holzstämmen betrittst Du Nationalparkgebiet. Bitte beachte, dass hier besondere Regeln gelten!

Der Weg verläuft zwischen Fels und Schotterstrand und durch einen Felsdurchbruch.

Den gleich darauf folgenden zweiten Felsdurchbruch kannst Du auch umwandern.

Bei der Gabelung nimmst Du den rechten Weg.

Auf den Schotterbänken zwischen der Donau und ihren Alt- und Nebenarmen kann man nicht nur Vögel beobachten.

Wenn Du gut aufpasst (und am besten eine auf OpenStreetMap basierende Navigationsapp verwendet) kannst Du rechts von Dir im Fels die Arche-Noah-Halbhöhle entdecken. Da Du Dich in einem Nationalpark befindest, musst Du aber auf dem Weg bleiben und Dir die Halbhöhle aus einiger Entfernung ansehen.

Kurz darauf kommst Du zu den letzten Überresten der 1907 eröffneten Waldschenke “Arche Noah”. Der Betrieb der Waldschenke fand unter schwierigen Bedingungen statt – es gab weder Wasser noch Strom und als Zugang nur den Weg, auf dem Du gerade gegangen bist. Nach der Eröffnung des Freibads 1958 blieben auch viele Gäste, die zuvor in der Donau gebadet hatten, aus. So wurde die “Arche Noah” 1964 geschlossen. Kurz darauf fiel das Haus einem Brand, der nur schwer gelöscht werden konnte, zum Opfer.

Nach diesem “Lost Place” steigt der Weg an.

Bald darauf erreichst Du auch schon den nächsten “Lost Place”, nämlich die Ruine Röthelstein (auch Rottenstein oder Rotenstein). Diese wurde 1180 erstmals urkundlich erwähnt, aber bereits 1561 als öd bezeichnet. Mehr zur Burg Röthelstein findest Du übrigens auf Burgenwelt und auf burgenkunde.at. Den Abstecher zur Ruine solltest Du unbedingt machen!

Über die Treppe kannst Du jetzt hinaufgehen…

und von oben einen wunderschönen Blick über die Donau genießen.
Bitte beachte, dass rund um die Burg seltene Reptilienarten brüten und leben und Dir das Verlassen der Wege daher streng verboten ist!

Du gehst dann wieder hinunter und geradeaus, also in Richtung Osten weiter.

Nach einer Rechtskurve verläuft der Weg mehr oder weniger parallel zur Donaupromenade. Zwischendurch zweigt rechts der hier beschriebene Donau-Rundweg (H6) ab.

Der Weg endet an der mautpflichtigen Braunsbergstraße. Hier verlässt Du das Nationalparkgebiet, überquerst die Straße und…

gehst auf der anderen Seite den scharf links abzweigenden Pfad bergauf. Leider hat hier bei meiner Begehung im Mai 2025 die Beschilderung komplett gefehlt.

Nach kurzem Aufstieg durch den Wald…

kommst Du zu einer Wiese und biegst vor dieser rechts ab.

Bei der Weggabelung nimmst Du den rechten Weg.

Nach wenigen Schritten biegst Du rechts in den quer verlaufenden Weg ein. Dieser verläuft mehr oder weniger parallel zur Mautstraße.

Weiter oben endet der Weg auch an dieser. Unmittelbar danach musst Du aber rechts…

in den Wald abbiegen.

Später verlässt Du den Wald und gehst auf einem Trampelpfad über die Wiese.

Bald merkst Du die tolle Aussicht. Wobei das, was Du hier siehst nur ein kleiner Vorgeschmack auf das ist, was Dich noch erwartet.

Der Trampelpfad endet an der Mautstraße, auf oder neben der Du nun weitergehst. Ich empfehle Dir aber erneut zu einem Abstecher, diesmal nach rechts.

Beim – leider gesperrten – Aussichtsturm hast Du nämlich…

eine grandiose Aussicht auf die Donau,…

die Altstadt (der hier beschriebene Stadtmauernrundweg ist übrigens sehr zu empfehlen!) und…

die Heimenburg auf dem Schlossberg. Diese ist angeblich nach Heimo, dem Mundschenk des römischen Kaisers Arnolf von Kärnten, benannt. Aus “Heimenburg” wurde mit der Zeit dann “Hainburg”.

Zurück geht es dann über einen anderen, weiter südlich verlaufenden Weg. Achtung! Sowohl beim gesperrten Turm als auch hier auf dem Weg geht es talseitig sehr steil bergab. Wie steil wirst Du später noch sehen!

Du hast übrigens richtig gesehen. Hier auf dem Braunsberg lebt auch eine Herde Mufflons.

Nun zurück auf den Weg neben der Mautstraße.

Von diesem aus (oder von der Straße aus, je nachdem, wo Du gegangen bist), zweigt dann der Fußweg zur Stadt ab, über den Du absteigen wirst. Ich empfehle Dir aber erneut zu einem Abstecher, diesmal geradeaus…

zum Gipfel des Braunsbergs. Dieser liegt auf 346 m Seehöhe, der Berg ist damit nur 2 Meter höher als die Königswarte, die man auf der hier beschriebenen VIA.VISTA erwandert und die zweithöchste Erhebung der Hundsheimer Berge, die den westlichsten Teil der Inneren Westkarparten darstellen. Mit 480 m ist der namensgebende, hier beschriebene Hundsheimer Berg, natürlich der höchste der drei.
Natürlich kannst Du auch hier einen SummitLynx-Eintrag erstellen.

Auf der Wiese, die ein Stück weiter im Richtung Osten liegt, befand sich einst eine keltische Höhensiedlung.

Auf der Ostseite der Wiese befindet sich ein Denkmal für die nach dem 2. Weltkrieg aus der heutigen Slowakei, die damals natürlich Teil der Tschechoslowakei war, vertriebenen Karpartendeutschen.

Vom Denkmal aus hat man einen schönen Blick auf die slowakische Hauptstadt Bratislava. Auch die Burgruine Theben (Devín) ist hier zu erkennen.

Wie bereits erwähnt geht es dann über den Fußweg zur Stadt hinunter.

Dieser verläuft im Zick-Zack und teilweise über Treppen.

Nach dem letzten Aussichtsplatz und einer Rechtskurve…

musst Du auf den links abzweigenden Weg abbiegen. Der geradeaus verlaufende Weg war bei meiner Begehung sowieso noch verwachsener als der richtige Weg.

Kurz darauf zweigt links erneut ein Weg ab. Hier gehst Du aber geradeaus weiter…

und kommst so ins Siedlungsgebiet, wo Du links in die Straße “Braunsbergsiedlung” einbiegst.

Bei der ersten Gelegenheit biegst Du rechts auf den Awarenweg ab. Ab hier gibt es übrigens wieder gelbe Schilder, die allerdings ein bisschen von der Wegbeschreibung auf der Website der NÖ Werbung abweicht.

Der Awarenweg verläuft erst relativ eben, macht dann eine Linkskurve…

und führt zur Braunsbergstraße hinunter, in die Du rechts einbiegst.

Rechterhand hast Du nun einen schönen Blick auf den Braunsberg. Der kleine Turm ist gut zu erkennen. Gut zu erkennen sind auch die extrem steilen Abhänge.

Nach dem Schwimmbad biegst Du vor dem Skaterpark bzw. vor der Mautstation links ab.

Nach wenigen Schritten musst Du vor dem Schranken rechts abbiegen…

und den Parkplatz überqueren.

Beim Rastplatz am nordwestlichen Ende des Parkplatzes…

betrittst Du den Wald und biegst gleich darauf rechts ab.

Über den schmalen Pfad und ein paar Treppen gelangst Du zu einem quer verlaufenden Weg, in den Du links einbiegst.

Wenn Du vorher aber noch ein paar Schritte in die andere Richtung machst, hast Du wieder einmal eine wunderschöne Aussicht.

Bei der Wegkreuzung im Wald nimmst du den rechten Weg.

Dieser führt zur Donaupromenande hinunter,…

an der sich der Ausgangspunkt der Route befindet.
Quick Facts:
Weglänge: ca. 4,6 km (mit allen Abstechern 5,4 km)
Dauer: ca. 01:30 (mit allen Abstechern 01:45)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 195 m (mit allen Abstechern 204 m)
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 204 m (mit allen Abstechern 225 m)
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bahnhöfe Hainburg an der Donau – Personenbahnhof oder Hainburg an der Donau – Ungartor, Bushaltestelle Hainburg an der Donau – Ungartor; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: niederoesterreich.at – donau.com






















